Seite drucken   Sitemap   Mail an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Warendorf   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  
Startseite Über uns Aktuelles/Informationen  · 

Aktuelles/Informationen

LAG SELBSTHILFE NRW e.V.:
Stellenangebote für Beraterinnen und Berater mit Behinderung/ chronischer Erkrankung

Warendorf, 10.04.2018: Die LAG SELBSTHILFE NRW e.V., als Interessenzusammenschluss von derzeit 134 Selbsthilfe- Verbänden von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen, hat sich im letzten Jahr in verschiedenen Regionen für die Einrichtung von Beratungsstellen zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Sinne des § 32 SGB IX und gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beworben.

Für die erst Förderphase ab Januar 2018 galten die Anträge den o.g. Kreisen und kreisfreien Städten. Anfang März nun hat die LAG SELBSTHILFE NRW die genehmigenden Bescheide für die Einrichtung von EUTB-Stellen in den unten aufgeführten Regionen,
rückwirkend seit Anfang Februar 2018, erhalten:

Stellenausschreibungen EUTB für die folgenden Regionen

• Kreis Borken
• Kreis Coesfeld
• Kreisfreie Stadt Gelsenkirchen (mit kreisfreier Stadt Bochum)
• Kreisfreie Stadt Mülheim
• Kreis Olpe
• Kreis Soest
• Kreis Warendorf

Für die Beratungsstellen dort sind nun hauptamtliche Beraterinnen und Berater mit dem "peer"-Ansatz und Erfahrungen im Kontext der Selbsthilfe zu suchen.

Die Ausschreibungen der LAG SELBSTHILFE NRW für die genannten Regionen finden sie in der Anlage!

Ergänzende Anmerkung: Für die zweite Förderphase ab April 2018 hat sich die LAG SELBSTHILFE NRW noch für den Kreis Düren und die kreisfreie Stadt Herne beworben. Die Bescheide dazu stehen noch aus.

LAG SELBSTHILFE NRW e.V.
Neubrückenstraße 12 -14
48143 Münster
T. 02 51/ 5 40 16
F. 02 51/ 51 90 51
www.lag-selbsthilfe-nrw.de


Selbsthilfe-Kontaktstelle beim Praxisnetz B-E-O

Warendorf, 29.03.2018: Gern nahm das Praxisnetz B-E-O (Beckum-Oelde-Ennigerloh) das Angebot der Selbsthilfe-Kontaktstelle an, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten das Thema Selbsthilfe vorzustellen.
Christiane Vollmer und Sabine Tenambergen wurden am 20.03.2018 in die Vollversammlung des Praxisnetzes nach Enniger eingeladen. Als Vertreterin der Selbsthilfe berichtete Monika May über die Selbsthilfegruppe Parkinsonerkrankter aus Telgte. Ergänzend stellte Sabine Tenambergen noch das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe vor.

Dr. Holger Hahne, Orthopäde aus Oelde und Sprecher des Praxisnetzes sowie die ca. 20 weiteren teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte zeigten sich sehr interessiert. Besonders die Vielfalt der vertretenen Themen, die Anzahl der Selbsthilfegruppen und die individuelle Beratung seitens der Kontaktstelle beindruckten die Zuhörer.

Auch die klare Haltung der Kontaktstellen-Mitarbeiterinnen zu Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe kam gut an.
Besonders überzeugend war der Vortrag von Monika May, die als Betroffene kurz auf ihre Krankengeschichte einging und dann sehr praxisnah über die Aktivitäten ihrer Parkinson-Gruppe berichtete.

Fazit: Die Teilnehmer/innen nahmen den Gedanken mit nach Hause, dass Selbsthilfe für einige Patientinnen und Patienten neben der ärztlichen Behandlung eine gute Möglichkeit sein kann, ihre Situation zu bewältigen. Informationsmaterial wurde auf jeden Fall reichlich mit in die Praxen genommen.


CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier und Henning Rehbaum besuchen den Paritätischen im Kreis Warendorf

Warendorf, 16.03.2018: Die neue NRW-Landesregierung hat sich konstituiert und die neu in den Landtag gewählten Abgeordneten wie auch die "alten Hasen" arbeiten sich in ihre Aufgaben ein. Dazu gehört natürlich auch, die im Wahlkreis tätigen Organisationen, Unternehmen und Institutionen, wie Vereine und Verbände zu besuchen und ihre Sorgen und Nöte mit in die Beratungen nach Düsseldorf zu nehmen.

So besuchten Daniel Hagemeier und Henning Rehbaum am 23.02.2018 auch die Paritätische Kreisgruppe und Selbsthilfe-Kontaktstelle in Warendorf. Thema des Gesprächs waren drängende Reformvorhaben der Landesregierung, z.B. die Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) zur Verbesserung der finanziellen Ausstattung von Kindertageseinrichtungen. Auch der zunehmende Fachkräftemangel in den sozialen Berufen kam zur Sprache. „Wir hoffen bei der Gewinnung von Fachpersonal auf die Unterstützung der Politik“, so Lena Bringenberg. Insbesondere wünsche man sich neben qualifizierten Bewerberinnen mehr männliche Erzieher und Grundschullehrer.

Am Herzen lag den Gesprächsteilnehmern auch die langfristige Absicherung Schulsozialarbeit. Die neue Landesregierung stellt die bisherigen finanziellen Mittel für die Schulsozialarbeit bis 2022 bereit, danach ist die Aufrechterhaltung des Angebots ungewiss.

Auch der Umsetzungsprozess des Bundesteilhabegesetzes in NRW, die Würdigung der Arbeit von Betreuungsvereinen, Integrationshilfe und der Offene Ganztag kamen zur Sprache.

Foto © Der Paritätische Warendorf: v.l.n.r.: Henning Rehbaum (CDU Landtag), Lena Bringenberg (Kreisgruppengeschäftsführerin), Christiane Vollmer (Selbsthilfe-Kontaktstelle), Daniel Hagemeier (CDU Landtag)


Selbsthilfegruppe für Schwerhörige - Ostbevern und Telgte

Jahresprogramm 2018

Warendorf, 14.03.2018: Ein ansprechendes und abwechslungsreiches Jahresprogramm stellt die "Selbsthilfegruppe für Schwerhörige - Ostbevern und Telgte" vor. Ansprechpartner Jürgen Brackmann, der schon sehr lange mit diesem Thema unterwegs ist, setzt in 2018 auf Kooperation und Vernetzung. Unter anderem bereichern Gäste aus anderen Selbsthilfegruppen im Kreis Warendorf mit ihrem Wissen die Treffen seiner Gruppe.

Freundlicherweise hat Herr Brackmann uns sein Jahresprogramm als Datei zur Verfügung gestellt. Nachfolgend können Sie sich die Datei ansehen und bei Interesse gerne herunterladen.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Selbsthilfe-Kontakstelle Kreis Warendorf.

Jahresprogramm 2018 der SHG für Schwerhörige - Ostbevern und Telgte

Projekt "Islam 2030 - Zukunft gemeinsam gestalten" von Dietmar Zöller vorgestellt.

Warendorf, 23.05.2017: Dietmar Zöller, über viele Jahre Kreisgruppengeschäftsführer des Paritätischen im Kreis Warendorf, nun Leiter eines Sozialunternehmen in Ahlen hat beim Paritätischen in Warendorf sein Mitte März erschienenes Buch "Islam 2030" vorgestellt. Dessen Kernaussage ist: Wenn der Islam als religiöse und gesellschaftliche Kraft mehr Akzeptanz in Deutschland und Europa erfahren soll, geht das nicht ohne eine zeitgemäße Auslegung des Koran und nicht ohne eine stärkere Orientierung an den sozial-emanzipativen Errungenschaften der sozialen Bewegungen der letzten 50 Jahre, die unser westliches Werteverständnis geprägt haben.

Dietmar Zöller stellte in kleiner, aber interessierter Runde sowohl hard facts (zentrale Studienergebnisse zu Integration) als auch soft facts (seine Erfahrungen aus über 10 Jahren Projektarbeit, auch überregional und in Kooperationen mit Institutionen in der Türkei) vor. Daraus leitete er ab, was sich in der Debatte und in der Praxis der Integration aus seiner Perspektive ändern muss. Denn die bisher gültigen Integrationstheorien hätten alle Schwächen, basierend auf Tabus im linksalternativen Spektrum - wenn Integration gelinge solle, brauche es mehr Ehrlichkeit und Offenheit in den Debatten.

Die PodiumsteilnehmerInnen wie das Publikum diskutierten unter Moderation von Lena Bringenberg, Geschäftsführerin des Paritätischen im Kreis Warendorf, im Anschluss insbesondere über die 20 Schlussfolgerungen des Buches, wie mehr gesellschaftliche Teilhabe, aber auch ein größeres gesellschaftliches Engagement der Muslime in der Zukunft gelingen kann und was jed/er in seiner Funktion dafür tun kann.

Wir danken: Dietmar Zöller, Geschäftsführer der Innosozial gGmbH, für sein Buch und den Anstoß einer mutigen, aber notwendigen Debatte, Derya Mutlu und Durmus Tüney, Vorsitzende des Ahlener Türkischen Elternvereins e. V., und Veli Firtina, stv. Vorsitzender DITIB Warendorf für Ihre Offenheit und Diskussionsbereitschaft.

Bild der Lesung

Foto © Der Paritätische: Veli Firtina (stv. Vorsitzender DITIB Warendorf), Derya Mutlu und Durmus Tüney (Vorsitzende des Ahlener Türkischen Elternvereins e. V.) und Dietmar Zöller (Geschäftsführer der Innosozial gGmbH)


Wechsel im Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf

Neubestzung SHK WAF

v.l.n.r.: Niko Lancier (Selbsthilfe-Kontaktstelle), Lena Bringenberg (Kreisgruppengeschäftsführerin), Christiane Vollmer und Sabine Tenambergen (Selbsthilfe-Kontaktstelle)

Warendorf, 09.02.2017: Nachdem bereits Anfang letzten Jahres ein Wechsel im Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle stattgefunden hat, hat sich im Februar 2017 eine weitere Änderung ergeben. Niko Lancier hat die Kontaktstelle verlassen, Sabine Tenambergen ist dazu gekommen.

Im Februar 2016 hatte Niko Lancier zusammen mit seiner Kollegin Christiane Vollmer die Nachfolge von Ute Silwedel angetreten, die achtzehn Jahre lang für die Selbsthilfe-Kontaktstelle verantwortlich war. Mit großem Engagement, Kompetenz und viel „Herzblut“ brachte sich Niko Lancier in die Selbsthilfe-Kontaktstelle ein und war für Selbsthelferinnen und Selbsthelfer sowie für Profis und andere Akteure aus dem Selbsthilfebereich ein wertvoller und geschätzter Gesprächs- und Ansprechpartner. Die verbleibenden Mitarbeiterinnen werden ihn vermissen und bedanken sich für die tolle Zusammenarbeit! Gleichzeitig ist die Freude groß, in Sabine Tenambergen eine engagierte und kompetente Nachfolgerin gefunden zu haben.

Sabine Tenambergen bringt jahrelange Erfahrungen aus der stationären Altenhilfe mit und freut sich auf ihr neues Aufgabengebiet.

Herzlich Willkommen Sabine Tenambergen!


Der Paritätische im Kreis Warendorf ist nun auch für Menschen mit Hörbehinderung zugänglich.

Pressemeldung Veranstaltungsraum

v.l.n.r.: Ulrich Möllers (Möllers Elektronik), Lena Bringenberg (Der Paritätische – Kreisgrup-pengeschäftsführerin Warendorf), Andreas Wienker (Sparkasse MS Ost), Christiane Vollmer (Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf) und Jürgen Brackmann (Schwerhörigen-bund Münster und Münsterland e.V.)

Warendorf, 28.11.2016. Herr Brackmann, Vorsitzender des Schwerhörigenbundes Münster und Münsterland e.V., ist zufrieden: „Die Hörqualität hier ist 1A.“ Dafür sorgen die mit Unterstützung der GlücksSpirale und der Sparkasse Münsterland Ost eingebauten Akustikplatten in der Decke des Veranstaltungsraums beim Paritätischen im Kreis Warendorf. DeltaOrg hatte sie vor wenigen Wochen eingesetzt, nachdem monatelang um die Finanzierung gerungen wurde. „Die Selbsthilfegruppen, an denen Menschen mit Hörbehinderung teilnehmen, haben sich sehr an der schlechten Akustik im Raum gestört und ihn teilweise gar nicht nutzen können“, erinnert sich Christiane Vollmer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle. So hatte die gerade neu gegründete Gruppe zum Thema Tinnitus sogar im Anschluss an ihr erstes Treffen über Kopfschmerzen berichtet. Das gehört nun, Dank der schalldämmenden Akustikplatten, der Vergangenheit an.

Ebenso unterstützt wurde von GlücksSpirale und Sparkasse Münsterland Ost der Einbau einer Induktionsschleife für Nutzer von Hörgeräten, die von der Firma Elektro Möllers eingebaut wurde. Sie ist mobil und kann bei Bedarf auch von Selbsthelferinnen und Selbsthelfern ausgeliehen und in anderen Veranstaltungsräumen ausgelegt werden. „Wir wollen, dass jede und jeder an Veranstaltungen bei uns teilnehmen kann, egal, welche Voraussetzungen er oder sie mitbringt. Jetzt kann jeder Mensch mit Hörbehinderung jederzeit zu uns kommen. Daher sind wir sehr dankbar für die großzügige Förderung.“ fasst Lena Bringenberg, Kreisgruppengeschäftsführerin, zusammen.

Sehen Sie hier unseren Veranstaltungsraum


Ein Jahr in Warendorf - Paritätischer zieht positives Fazit

Mitarbeiter Kontaktstelle und Kreisgruppe

Foto: Der Paritätische (v.l.n.r): Niko Lancier, Christiane Vollmer (Fachkräfte der Selbsthilfekontaktstelle), Daniela Rehnen (Sachbearbeitung), Lena Bringenberg (Kreisgruppengeschäftsführung)

Warendorf, 07.07.2016: Ein Jahr ist es nun schon her: Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist von Ahlen nach Warendorf gezogen und zum 1. Juli 2015 nach organisatorischer, struktureller und personeller Neuaufstellung in der Waterstroate 6 gestartet.
Als Dachverband vertritt der Paritätische im Kreis Warendorf 41 rechtlich selbstständige Mitgliedsorganisationen, die in allen Feldern sozialer Arbeit aktiv sind (bspw. in der Kinder- und Jugendhilfe, der Hilfe für Menschen mit Behinderung, in der ambulanten Pflege, und vielen mehr.). Ein neuer Verein ist erst im letzten Jahr dazu gekommen, der Ahlener Trägerverein des Schullandheims Winterberg (sog. Heinz Lenfert Haus).

Im vergangenen Jahr ging es viel ums Kennenlernen und Einfinden, Kontakte knüpfen, Kooperationspartner finden. So wurden gemeinsam mit Mitgliedsorganisationen soziale Themen bewegt und Veranstaltungen durchgeführt, bspw. zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai oder zum Equal Pay Day in der Stadt Warendorf am 19. März.

Auch in den neuen, barrierefreien Räumen in der Waterstroate haben schon so einige Veranstaltungen stattgefunden, so die Themenreihe "Café und mehr" oder das Paritätische Sommerfest für Jung und Alt vor zwei Wochen.

Seit Februar 2016 ist auch die Selbsthilfekontaktstelle, die in Trägerschaft des Paritätischen NRW ist und mit von Ahlen nach Warendorf gezogen ist, mit 2 neuen Fachkräften besetzt. Christiane Vollmer und Niko Lancier sind als Sozialarbeiter für Information und Beratung über Selbsthilfe, die Vermittlung in Selbsthilfegruppen und die Unterstützung bestehender Gruppen und Gruppengründungen zuständig.

Die Kontaktstelle arbeitet dabei themenübergreifend, insbesondere Gesundheitsthemen werden aber stark nachgefragt, bspw. psychische Erkrankungen. Der Bedarf an Selbsthilfeunterstützung ist groß: Seit Anfang des Jahres konnte die Kontaktstelle schon 6 Gruppengründungen begleitet, (bspw. zu Erkrankungen wie Endometriose oder Zöliakie. Aber auch Gruppen zu sozialen Themen sind gefragt. So trifft sich seit einigen Wochen eine Gruppe mit dem Namen "Ziemlich beste Freunde" in der Waterstroate, die Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen ermöglichen und erleichtern will.

In diesem Jahr stehen für beide weitere Gruppengründungen auf der To-do-Liste, insbesondere in kleineren Städten und Gemeinden des Kreises, aber auch die Organisation von Fortbildungen, Veranstaltungen, etc. für bestehende Gruppen.

Viel zu tun bleibt auf jeden Fall - das Team des Paritätischen in der Waterstroate freut sich auf ein ereignisreiches Jahr 2016 und 2017.

 

Pflegeselbsthilfe im Kreis Warendorf [Mehr]
Hier erfahren Sie mehr über unsere aktuellen Gruppengründungen [Mehr]
Von hier aus gelangen Sie zu den örtlichen Selbsthilfegruppen, zu überregional tätigen Selbsthilfeorganisationen und zu den Selbsthilfe-Kontaktstellen in NRW. [Mehr]
Gruppenraum
Unser Gruppenraum steht Ihnen gerne zur Verfügung. [Mehr]
Selbsthilfe in leichter Sprache
© Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe. [Mehr]
Selbsthilfe im Kreis Warendorf [Mehr]


 
top