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Aktuelle Gruppengründungen

Die hier aufgeführten Gruppen befinden sich in der Gründungsphase und suchen weitere MitstreiterInnen. Bei Interesse finden Sie hier unsere Kontaktdaten.

„Zart besaitet" – Selbsthilfegruppe für hochsensible Menschen
Gruppengründung in Warendorf

Warendorf, 17.10.2017: „Sei doch nicht so empfindlich!“ Diesen Satz hören manche Menschen in ihrem Leben so gut wie nie – andere dafür aber regelmäßig. Oft genug verbunden mit einem entsprechend genervten Gesichtsausdruck des Gegenübers. In diesem Fall kann es sein, dass eine Hochsensibilität vorliegt.

Ca. 20 % aller Menschen sind davon betroffen. Eine Warendorferin sucht jetzt den Kontakt zu anderen, um im Rahmen einer Gruppe Erfahrungen auszutauschen und sich im Alltag gegenseitig zu bestärken.

Hochsensible nehmen aufgrund besonderer Eigenschaften ihres Nervensystems mehr und intensiver wahr als andere Menschen. Die besondere Sensibilität kann das Spüren, Fühlen oder das Denken betreffen – mit entsprechenden Folgen.
Emotional sensible Menschen nehmen z. B. besonders die Feinheiten in zwischenmenschlichen Bereichen auf. Sie sind mitfühlend, hilfsbereit, empathisch, oft besonders genaue Zuhörer. Leider fühlen sie sich häufig überfordert von der Last all dessen, was sie wahrnehmen. „Man spürt viel, was man eigentlich gar nicht spüren möchte“, so die Gruppengründerin. „Jeden noch so gedankenlos daher gesagten Spruch nehme ich mir zu Herzen und grüble lange darüber nach.“

Mögliche Folgen: Höhere Stressanfälligkeit, Selbstzweifel, Verletzlichkeit und schlecht “nein” sagen können. Die eigenen Bedürfnisse kommen dadurch zu kurz.
Die ständige Anstrengung kann zu seelischen und auch körperlichen Erkrankungen führen.
Umgekehrt kann die hochsensible Wahrnehmungsfähigkeit viele Vorteile bieten, wenn der Betroffene lernt, damit umzugehen und sich zu schützen.

Personen, die davon betroffen sind, setzen sich unterschiedlich mit dieser Situation auseinander. Für die Gruppengründerin wäre es sehr hilfreich zu wissen, wie andere, ähnlich veranlagte Menschen ihr Leben bewältigen.

Interessierte können sich an die Selbsthilfe-Kontaktstelle in Warendorf wenden (Tel.: 02581 46 799 88). Das erste Treffen wird Anfang November in Warendorf stattfinden.


Selbsthilfegruppe zum Thema Ängste und emotionale Probleme gründet sich in Warendorf

Warendorf, 16.10.2017: Viele Menschen kennen das: Eine Herausforderung wartet darauf, gemeistert zu werden. Ein bisschen Herzklopfen oder Bedenken gehören dazu, aber in der Regel bewältigen die meisten Menschen die gestellten Aufgaben ohne schwerwiegende Probleme.

Angst vor Herausforderung

Was aber passiert, wenn die Angst vor Herausforderungen groß, aber das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten gering ist? Eine Betroffene schildert es so: „Wenn ich eine besondere Aufgabe erledigen soll, befürchte ich, dass ich es nicht schaffe. Ich habe oft Angst zu versagen. Dann merke ich, ich werde rot und fühle mich in meiner Haut nicht mehr wohl. Dazu kommt, dass ich ein eher ruhiger Mensch bin und mich nicht gut durchsetzen kann.“ Die Angst davor, Erwartungen nicht zu erfüllen, wirkt sich sowohl auf die Arbeit als auch auf den privaten Bereich aus. „Mein Selbstvertrauen ist nicht besonders groß“ stellt die Betroffene fest. „Es fällt mir schwer, „Nein“ zu sagen, und ich habe oft das Gefühl, dass andere Entscheidungen für mich treffen.“ Die Ängste haben sich im Laufe der Zeit auf weitere Lebensbereiche ausgeweitet und sich auf ihre Belastbarkeit und Lebenszufriedenheit ausgewirkt: „Ich bin nicht mehr so flexibel und so belastbar wie früher.“ Auch soziale Kontakte fallen der Betroffenen schwer. Sie sorgt sich, dass sie aufgrund ihrer Ängste und emotionalen Probleme auf Dauer alleine bleibt. Ängste, die für andere vielleicht nur schwer nachvollziehbar sind.

Unterstützung durch Selbsthilfegruppe

Doch die Betroffene möchte das ändern. Deswegen hat sie sich entschlossen, neben einer therapeutischen Unterstützung den Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen zu suchen. Mit Hilfe der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf möchte sie eine Selbsthilfegruppe zum Thema Ängste und emotionale Probleme gründen. Ziel soll sein, sich über die eigenen Erfahrungen, Ängste und emotionale Schwierigkeiten offen auszutauschen, Methoden zu einem besseren Umgang damit zu entwickeln und sich gegenseitig zu stärken. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ so die Gruppengründerin. „Gegenseitig können wir uns stärken und uns Mut machen.“ Sie betont, dass neben den ernsten Themen auch über positive Aspekte gesprochen werden soll: „Auch Lachen ist erlaubt“! Die Treffen der Selbsthilfegruppe sollen in Warendorf stattfinden.

Wer sich angesprochen fühlt und Interesse an regelmäßigen Treffen mit Gleichbetroffenen hat, ist herzlich dazu eingeladen, sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder per Email unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org zu melden.


Kurzschlussexperten vernetzen sich
Epilepsie-Selbsthilfegruppe geht an den Start

Warendorf, 09.10.2017: Nein – es handelt sich hier nicht um einen Zusammenschluss von Hobbyelektrikern, wie der Name Kurzschlussexperten zunächst vermuten lässt. Das ist vielmehr der kreative Name der neuen Epilepsie-Selbsthilfegruppe in Warendorf. Los geht es am 23. Oktober um 19:00 Uhr in den Räumen der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf, Waterstroate 6, 48231 Warendorf. Da es im Moment nur Gruppen in Bielefeld, Münster und Beckum gibt, soll hier ein wohnortnahes Angebot für Betroffene geschaffen werden. Das Motto ist neben Austausch vor allen Dingen: „Raus aus der Depression – rein in die Lebensfreude!“
Themen werden sein: Vernetzung, Austausch über Krankheit und Therapiemöglichkeiten, Auswirkungen auf Beruf und Alltag und gerne auch gemeinsame Freizeitgestaltung, bei der auch Angehörige herzlich willkommen sind. Es besteht eine freundschaftliche Beziehung zur Selbsthilfegruppe „Spike Wave“ in Beckum. Beide Gruppen freuen sich auf gemeinsame Aktivitäten und regen Austausch.

Die Kurzschlussexperten treffen sich jeden 4. Montag im Monat. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle, Tel. 02581 46 799 8 oder per Email an: selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org Hier gibt es auch weiterführende Informationen.


Neue Selbsthilfegruppe „Chronischer Schmerz“ gründet sich in Warendorf

Warendorf, 25.07.2017: Der Leidensweg der Betroffenen beginnt oft mit akuten Schmerzen aufgrund einer Verletzung oder Krankheit. Aus ihnen entwickeln sich mit der Zeit chronische Schmerzen, die bestehen bleiben – die Schmerzen sind dann zu einer eigenständigen Erkrankung geworden.

„8 bis 10 Millionen Menschen sind in Deutschland von chronischen Schmerzen betroffen“, erklärt Sylvia Kaesler, die die Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen hat. Sie selber leidet schon seit 10 Jahren an chronischen Schmerzen und hat bereits viel durchlebt und ausprobiert. Zuletzt im März diesen Jahres die sogenannte Multimodale Schmerztherapie im Josephs–Hospital Warendorf.

In dieser Therapie ist dann auch die Idee der Gründung einer Selbsthilfegruppe entstanden. Zusammen mit Oberärztin Stephanie Rogge–Wewel und Diplom–Psychologin Martina Möllers wurde an der Verwirklichung dieser Idee gearbeitet. Da es in der Umgebung keine solche Gruppe gibt, wurde schnell klar, dass Warendorf diese Möglichkeit benötigt. Zur Gruppengründung holte sich Frau Kaesler Unterstützung bei Christiane Vollmer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Warendorf.
„Es ist aber nicht das Ziel, eine Alternative zur ärztlichen Behandlung anzubieten“, stellt Sylvia Kaesler klar, „sondern, dass man durch den Austausch von anderen Betroffenen lernen kann. In der Selbsthilfegruppe wird man seine Sorgen los.“
Dazu bietet das Josephs–Hospital Warendorf für die Treffen einen passenden Rahmen. Es stellt einen Raum sowie Verpflegung zur Verfügung. Interessante Vorträge von Ärzten und Therapeuten sind ebenso geplant.

Los geht es am 14. September, danach finden die Treffen an jedem 2ten Donnerstag im Monat statt, von 19:00 bis 20:30 Uhr, im „Sitzungszimmer hinter der Kapelle“ des Josephs–Hospitals.

Die Treffen sind kostenlos.

Bei Fragen steht bereits jetzt Frau Kaesler als Ansprechpartnerin zur Verfügung, unter email sylvia-kaesler@gmx.de oder telefonisch unter 01577 1584520. Sie können sich ebenfalls melden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org

Für eine bessere Planung wird für das erste Treffen um Anmeldung gebeten.


Schmerzen, die uns Tag für Tag begleiten!

Neue Selbsthilfegruppe CRPS NRW Ennigerloh

Warendorf, 11.07.2017: Conny Barciaga gründet eine Selbsthilfe Gruppe für die seit 100 Jahren bekannte Krankheit Morbus Sudeck (CRPS: Complexes Regionales Pain Syndrom).

Der Begriff „Morbus Sudeck“ bezeichnet ein Gesundheitsproblem, das mit starken und länger anhaltenden Schmerzen an Arm oder Bein verbunden ist. Häufig sind Beweglichkeit und Funktion eingeschränkt. Typisch für die Erkrankung: Nach einer Verletzung klingen die Schmerzen an der betroffenen Extremität nicht wie erwartet ab. Im Gegenteil: Sie verstärken sich und im Laufe der Zeit gesellen sich weitere Symptome hinzu. Ursache? Unbekannt! Noch immer tappen Ärzte und Wissenschaftler bezüglich Krankheitsursachen im Dunkeln. Erfahrungsgemäß geht meist eine eher kleinere Verletzung (ein unkomplizierter Bruch, eine Prellung etc.) oder eine kleinere Operation dem Schmerzsyndrom voraus.

Der Glaube, dass eine labile Persönlichkeitsstruktur die Erkrankung begünstigt, ist heute überholt. Rund 10.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland. Dabei betrifft es deutlich mehr Frauen als Männer – meist im vierten und fünften Lebensjahrzehnt. Frau Barciaga ist selber an der Hand und am Unterarm seit 2 ½ betroffen! Sie möchte mit der Gruppe anderen Betroffenen und dadurch auch sich selber helfen. In Gesprächsrunden sollen offene Fragen geklärt werden.

Frau Barciaga hat erlebt, wie die Erkrankung „Morbus Sudeck“ sie in eine schwere Krise gestürzt hat – und wie sie auch wieder herausgefunden hat. Diese Erfahrung würde sie gern im Rahmen einer Gruppe teilen.

Aufklärung, Abbau von Vorurteilen und Hilfe sind ihre großen Anliegen. Dabei soll die Gemeinsamkeit im Vordergrund stehen.
„Gemeinsamkeiten“, sagt Conny Barciaga, „haben wir ja schon leider durch unsere Krankheit!“ Aber es soll nicht nur um die Beeinträchtigungen gehen, die mit der Erkrankung verbunden sind. Frau Barciaga möchte auch ganz viel Positives vermitteln.

Ihr Motto heißt: Nur gemeinsam sind wir gegen diese Krankheit stark!

Die Gruppe trifft sich an jedem letzten Dienstag im Monat. Herzlich willkommen sind auch Partner und Angehörige von Betroffenen. Nächster Termin: 29.08.2017 um 18.00 Uhr in der Ergotherapiepraxis Uwe Steinkamp, Bahnhofstr.3,59320 Ennigerloh

Interessierte erreichen Frau Barciaga unter:

CRPS Netzwerk Ennigerloh
Morbus Sudeck-Selbsthilfegruppe

Telefon 02524/9399776
Handy 0151/15377009
Mail: Ennigerloh@crps-netzwerk.org

Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.crps-ennigerloh.de


Parkinson - Hilfe für Betroffene

Gründung einer Selbsthilfegruppe in Telgte.

Warendorf, 13.06.2017: Parkinson – wer die Diagnose kennt – bekommt erst einmal einen Riesenschock. Doch die Erkrankung Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems und hat viele Gesichter.

Als eine betroffene Frau aus Telgte im November erfuhr, dass sie an dieser Krankheit leidet, war das erst einmal ein großer Einschnitt in ihrem Leben. Doch aufgeben kommt für sie nicht in Frage, denn man kann durchaus mit Einschränkungen zurück ins Leben finden und an der Gesellschaft teilnehmen.
Deshalb ist es so wichtig für Betroffene, sich auszutauschen, zu unterstützen, miteinander ins Gespräch zu kommen und andere Wege zu entdecken. Mit großer Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf wird nun eine Parkinsongruppe in Telgte für Betroffene gegründet.

"Wir wollen uns gegenseitig unterstützen, trotz allem Spaß am Leben haben und unsere Freizeit sinnvoll gestalten."
Kontakt und Informationen erteilen die Mitarbeiterinnen der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org.

Wir freuen uns auf Sie! Denn es ist nie zu spät, neue Wege zu gehen! Gemeinsam nach vorne schauen!


Fuß fassen in Beckum

Anschluss finden in einer Selbsthilfegruppe

Warendorf, 23.05.2017: Endlich Fuß fassen in Beckum, um neue Kontakt zu knüpfen. Nach diesem Motto soll in Beckum und näherer Umgebung eine Selbsthilfegruppe mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf gegründet werden.
Nachdem die Gruppengründerin vor drei Jahren mit ihrer Familie nach Beckum gezogen war, stellte sie fest, dass es gar nicht so einfach ist, Kontakte in einer neuen Stadt aufzubauen. Auch die Vorstellung, mit einem kleinen Kind schnell Anschluss zu finden, entsprach nicht der Realität – vor allem, wenn es nicht leicht fällt, auf andere Menschen zuzugehen. Das Gefühl, nicht wirklich ankommen zu können, motivierte die junge Mutter, sich alternative Wege zu überlegen und entschied sich, eine Selbsthilfegruppe zu gründen.
Ziel soll sein, Menschen, die wenige soziale Kontakte haben oder neu in Beckum sind, einen Raum zu geben und sich gegenseitig auszutauschen. In einer Selbsthilfegruppe fällt es leichter, sich innerhalb eines geschützten Raumes zu öffnen und mit Gleichbetroffenen ins Gespräch zu kommen. Die Gruppe richtet sich an Männer und Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, egal ob allein stehend, ob als Paar oder als Familie. Geplant sind regelmäßige Gruppentreffen, wobei „im Mittelpunkt der Treffen das Gespräch liegen soll, in dem nicht nur über Oberflächliches gesprochen wird“, so die Gruppengründerin. Darüber hinaus sollen Freizeitaktivitäten je nach Wunsch und Bedürfnissen der Teilnehmenden geplant und durchgeführt werden.
Wer sich angesprochen fühlt und Interesse an der neuen Selbsthilfegruppe in Beckum hat, ist herzlich dazu eingeladen, sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org zu melden


Asperger-Syndrom - Wenn soziale Kontakte zum Problem werden

Neue Selbsthilfegruppe in Beckum zum Thema: Asperger-Syndrom im Erwachsenenalter

Warendorf, 06.03.2017: Einfach mal über das Wetter reden, den Fußball vom Wochenende … ungezwungen, freundlich in die Augen dabei schauend. Fehlanzeige! Beim allerersten Gespräch, beim Knüpfen von Kontakten ist der klassische Small-Talk für „Asperger“ nahezu unmöglich.
Auch bei der ersten Begegnung mit Fremden fallen sie „mit der Türe ins Haus“, sind vom ersten Moment an automatisch in tiefste, fachliche Spezialthemen verwickelt. Was für seltsame Menschen sind das...
Zusätzlich noch besteht ein Problem in der mangelnden Fähigkeit, die Gestik und Mimik anderer Personen zu deuten, und dabei angemessen zu reagieren.
Es ist anstrengend, sich mit jemandem zu unterhalten, dessen Blick an einem vorbei immer wieder ins Leere geht. Schnell entwickelt sich Unsicherheit, und zwar auf beiden Seiten! Der Kontakt ist beendet.
Gerade Menschen, bei denen die Diagnose erst im Erwachsenenalter gestellt wurde, haben im Verlauf ihres Lebens immer wieder die Erfahrung gemacht, „anders als die andern“ zu sein.
Wer Interesse an der Teilnahme an der Selbsthilfegruppe hat, kann sich gerne an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf wenden unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org.


Betroffene sexualisierten Missbrauchs in der Familie

Gründung neuer Selbsthilfegruppe in Beckum

Warendorf 01.03.2017: Das Thema sexualisierter Missbrauch in der Familie gehört nach wie vor zu den großen Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Noch immer findet sexualisierter Missbrauch oftmals im Verborgenen statt, und nur wenige Täter werden verurteilt. So zählte das Statistische Bundesamt für das Jahr 2014 bei einer Gesamtbevölkerung von rund 80 Millionen ganze 2.026 Verurteilte. Die Dunkelziffer sexualisierter Gewalt in Familien ist hoch, und eine Tabuisierung der Taten kann als einer der Hauptgründe dafür genannt werden.
Sexualisierter Machtmissbrauch ist immer brutal, selbst wenn er ohne offenkundige körperliche Verletzungen einhergeht. Speziell wenn der doch eigentlich geschützte Raum der Familie nicht mehr sicher ist. Wird dieses grundlegende Vertrauen in die eigenen Angehörigen verletzt, hat dies Folgen für die Persönlichkeitsbildung, das Glücksempfinden, das Menschenvertrauen – häufig ein Leben lang.
Mit der Gründung einer Selbsthilfegruppe soll Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, das Schweigen zu brechen. Selbsthilfegruppen basieren auf dem Zutrauen, dass Menschen Lösungen aus eigener Kraft finden. Der Kontakt zu Gleichbetroffenen, das Berichten eigener Erlebnisse und das Kennenlernen der Erfahrungen anderer helfen, Erlebtes zu verarbeiten und neue Wege zu finden.
Für mehr Informationen können sich Betroffene bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder über selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org. melden.


Selbsthilfegruppe: Trauer wegen unerwartetem Tod von Angehörigen oder nahestehenden Personen

Gruppengründung in Warendorf

Warendorf, 01.03.2017: Wenn plötzlich ein Angehöriger oder eine nahe stehende Person stirbt, sehen sich Menschen, die zurück bleiben, plötzlich mit vielen Fragen und unerwarteten Situationen konfrontiert. Insbesondere Menschen, die noch jünger sind und zum ersten Mal den Tod einer verstorbenen Person verarbeiten müssen, verspüren Unsicherheiten und entwickeln Gefühle, die sie so noch nicht kannten.
Einer jungen Frau ist genau das passiert. Der unerwartete Tod eines Angehörigen hat auch sie betroffen und vor viele neue Fragen gestellt. Sie musste feststellen, dass es in ihrem Umfeld kaum Personen gibt, die mit einer starken Trauer umgehen müssen. Oft fühlt sie sich nicht verstanden und erlebt Situationen, die sie aus ihrem Leben vor dem Verlust und der Trauer nicht kannte. „Ich fühle mich viel öfter erschöpft. Für Außenstehende geht das Leben ganz normal weiter, aber für mich ist der Alltag manchmal schwerer zu bewältigen.“
Dazu kommt, dass sich Betroffene während der Trauerverarbeitung viele Fragen stellen: Gibt es einen richtigen Weg zu trauern? Wie soll man mit dem Schmerz um den Verlust der nahestehenden Person umgehen? Wie verhalten sich Betroffene gegenüber der Familie und den Freunden? Es gibt Tage, wie zum Beispiel an Weihnachten oder Geburtstage des Verstorbenen, an denen die Trauer stärker ist und sich Betroffene fragen, wie sie genau an solchen Tagen mit der Trauer umgehen sollen.

Interessierte können sich melden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org oder beim Hospizverein Warendorf unter der Telefonnummer 02581 78 933 53.

 

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