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Aktuelles/Informationen 2024

Bild der ersten Seite des Jahresberichts 2023

Jahresbericht 2023
Informationen aus der Kontaktstelle kurz und knackig

Warendorf, 09.04.2024: Ein Jahr prall gefüllt mit vielen Veranstaltungen, überdurchschnittlich vielen Neugründungen von Selbsthilfegruppen und einem neuen Projekt. Das sind die Kernaussagen des Jahresberichtes für das Jahr 2023, den die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf Anfang April veröffentlicht hat.

Themen unserer Gruppengründungen

Dabei wurde deutlich, dass sich die gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen auch auf die Selbsthilfe auswirken: Von den insgesamt elf Gruppengründungen im Jahr 2023 bezogen sich allein fünf auf das Thema „psychische Erkrankungen“. In diesem Bereich gab es gleich zwei neue Selbsthilfegruppen zum Thema „Depressionen/Ängste“, die stark nachgefragt wurden. Im Bereich der „Sozialen Selbsthilfe“ gab es viele Anfragen zu den Themen „Trauer“ und „Einsamkeit“ - auch hier kam es zu Gruppengründungen. Weitere Selbsthilfegruppen entstanden zu den Themen ADHS bei Erwachsenen, Burnout, Zwänge, Anorexie (Angehörigengruppe), Parkinson, Sucht sowie eine Eltern-Kind-Gruppe zu neurologisch bedingten Einschränkungen und Beeinträchtigungen.

Veranstaltungen 2023

Ein gewisser „Nachholeffekt“ zeigte sich bei den vielen Veranstaltungen, die die Selbsthilfe-Kontaktstelle 2023 durchführte. So konnte das lang ersehnte Frühstück mit zahlreichen Selbsthilfe-Aktiven Ende Juni endlich nachgeholt werden, und auch andere Veranstaltungen, die zum Teil mit Kooperationspartner*innen ausgerichtet wurden, zogen viele Gäste an. Höhepunkte waren neben der Eröffnung der Roll-up-Ausstellung „Vielfalt der Selbsthilfe im Kreis Warendorf“ im Kreishaus Anfang März die Veranstaltung „Seelische Gesundheit in der Krise“, die im September gemeinsam mit dem St. Rochus-Hospital Telgte durchgeführt wurde.

Neue Projekte 2023

Neu in der Kontaktstelle ist das Projekt „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“, das im November 2023 mit einer Kooperationsveranstaltung startete. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Josephs-Hospital Warendorf durchgeführt mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Krankenhaus und Selbsthilfe konkret zu gestalten und zu verbessern.
Die Anzahl der Beratungsanfragen lag im Jahr 2023 mit über 2.100 eingehenden Kontakten etwas höher als auf dem Vorjahresniveau. Es gab eine deutliche Verschiebung von den E-Mail-Anfragen hin zu telefonischen Kontakten. Während sich die Zahl der Anfragen von Mitgliedern bestehender Selbsthilfegruppen sowie von Bürgerinnen und Bürgern erhöhte, blieb die von Fachleuten und Einrichtungen konstant auf einem gleich hohen Niveau.

Unsere Ideen für 2024

Auch für 2024 hat sich die Selbsthilfe-Kontaktstelle viel vorgenommen: Neben Veranstaltungen und Fortbildungen für Selbsthilfe-Aktive finden wieder Informations- und Diskussionsveranstaltungen statt, die auch für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Warendorf interessant sein dürften. Selbsthilfe im Kreis Warendorf ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil, wenn es darum geht, Menschen in den Austausch zu bringen.


Projekt „Regionalhelfer*innen für Migrant*innen im Kreis Warendorf“
Selbsthilfe-Kontaktstelle stellt sich vor

Warendorf, 27.03.2024: Der Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf e.V. hat das Projekt „Regionalhelfer*innen für Migrant*innen im Kreis Warendorf“ ins Leben gerufen.

Projektziel: Integration und gesellschaftliche Teilhabe

Kommunale Regionalhelfer*innen sind Ehrenamtliche, die geflüchtete Menschen unterstützen und über Angebote in den jeweiligen Kommunen informieren. Dabei geht es nicht nur um Beratungs- und Hilfsangebote für Migrant*innen, sondern vor allem um Angebote im kreativen, ehrenamtlichen oder gesellschaftlichen Bereich. Ziel ist es, die Integration und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergründen zu unterstützen.

Information über Selbsthilfe

Im Kreis Warendorf beteiligen sich Ehrenamtliche mit und ohne Migrationshintergrund aus acht Kommunen an dem Projekt. Aktuell laufen die intensiven Schulungen. Am 23. März fand die dritte Schulungseinheit statt. An diesem Tag stellten sich Beratungseinrichtungen aus dem Kreis Warendorf vor, unter anderem auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Noch „Luft nach oben“


Bislang gibt es nur wenige Berührungspunkte zwischen der Selbsthilfe und Menschen mit Migrationshintergründen im Kreis Warendorf. Deutlich wurde: Wenn es zu weiteren Kooperationen und zu Gründungen von Selbsthilfegruppen kommen soll, müssen Menschen mit Migrationshintergründen über die Angebote der Selbsthilfe informiert, zur aktiven Teilhabe ermutigt und Kooperationsideen entwickelt werden. Dafür - das zeigte die Veranstaltung am 23. März - ist eine große Offenheit und ein Interesse vorhanden.

ein Gruppe mit Menschen steht in einem Raum

Teilnehmer*innen des Regionalhelfertreffen

 

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